Sonntag mit David Kitt

Sonntage sind momentan meist grau, trist, trübe, und ja, ich bin bekennende Sonntagshasserin schon seit Jahren. An einem Sonntag passiert nichts, die Geschäfte haben zu (ja, ich bin auch bekennende Shopaholikerin), und irgendwie ist die Stimmung allgemein sehr gedämpft. Seit ich selbst Familie habe, hat sich mein Sonntagsbild Gott sei dank etwas gewandelt. Ja, dieser Sonntag heute ist trübe und grau, und dass Phänomen, dass samstags feste die Sonne scheint, sie aber sonntags auch ihr „Geschlossen“-Schild an den Himmel hängt, ist unverkennbar. Allerdings bedeutet Sonntag nun auch Zeit – für den Haushalt (seufz, ja auch das muss sein), aber eben auch Zeit für Mr.L. und Mini-me. Und es kommt sogar vor wie heute, dass die Süße bis 8.00 Uhr schläft (Rekord!), ihre Tür dann leise aufgeht, es im Flur vor sich hin trampelt, um dann zu uns ins Bett zu krabbeln. Sie sieht mich an, streicht mir über den Kopf und lächelt, um sich dann unter meine Decke zu kuscheln. Und die Freude, die ihr all das macht, ist unverkennbar. Genau in solchen Augenblicken ist es da, das kleine Fünkchen namens Glück – und ich liebe Sonntage.

 

Im Sommer sind Sonntage eh anders – es ist hell, warm, vielleicht sogar zu heiß, und wir trinken selbstgemachte Zitronenlimonade auf dem Balkon, fahren zum See oder gehen Eis essen. Wenn ich daran denke, muss ich immer lächeln, denn dann sind Sonntage meist zu kurz. Immer wenn ich David Kitt höre, muss ich an Zitronenlimonade, an lange Nächte am See (ok, das war dann eher noch vor Mini-mes Zeiten) und an die besten aufgewärmten Spaghetti denken. Dabei ist für mich aufgewärmtes Essen meist widerlich, besonders wenn es noch kalt im Topf auf die Wiederverwendung wartet – schon bei dem Gedanken daran dreht sich mir der Magen um. Aber in Ausnahmefällen und eben mit David Kitt geht sogar das.

 

 

David Kitt?

 commons.wikimedia.org

Nun, er reiht sich ein in die Auswahl von Iren, die in meinem Regal auf ihren Auftritt warten. Und besonders sein Album The big romance kommt für mich nie aus der Mode – leicht, beschwingt, akustisch & elektronisch und mit viel Gefühl, ohne dabei cheesy zu sein – ja, ich liebe es. Es klingt nach lauen Sommernächten, nach wunderbaren Sonntagen und macht einfach gute Laune, ganz egal ob an Sam- oder Sonntagen.

 

02. Februar 2014 von Mrs. Popsock
Kategorien: Schallplattenspieler | Schlagwörter: , , , , , | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Der Typ ist klasse!!! Grüße Chris

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